Wir wollen die Eisenwarenhandlung "Fedor Gross"

#fedorbleibt

für den Stadtteil erhalten. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung

Neuigkeiten

[7.1.2016] Neue Berichte und Blogbeiträge über unser Projekt:
07.01.16 | MDR um vier (mit Kaminfeuer!)
04.01.16 | Heldenstadt.de
30.12.15 | georg-schwarz-strasse.de
20.12.15 | LVZ
12.11.15 | StadtFürAlle
[20.12.2015] Heute haben wir den Vorvertrag mit den Franks und dem Vermieter abgeschlossen. Jetzt kann fast nix mehr schiefgehen... Weihnachten und Neujahr machen die Franks den Laden zu, und ab 4.1. ist immer jemand von uns mit im Laden, um das Metier zu lernen.
[4.12.2015] Unsere Crowdfundingaktion ist online! Die Ladenübernahme ist teuer, aber Sie können uns mit Spenden unterstützen und bekommen dafür unseren Dank und Kleinigkeiten wie eiserne Hampelmänner, Handwerkermützen und Schraubensortimente. Bitte machen Sie mit auf visionbakery.com/fedorbleibt und sagen Sie es weiter!
Fedor bleibt - Das Plakat [28.11.2015] Heute ist unser Plakat in den Druck gegangen. So sieht es aus

Und wir haben unsere VR-Nummer für den Verein bekommen. Jetzt sind wir offiziell: Fedor Gross e.V.!
[24.11.2015] Das Unterstützervideo für die Visionbakery ist fertig geschnitten. Der Metalsoundtrack legt sich sanft über die kleinen Schnitzer des Mikrofonmanns. Es ist 3'20'' lang geworden – laut Visionbakery 30% über der Aufmerksamkeitsspanne des Normalbesuchers und der Standardklickerin. Aber was solls, Fedor Gross ist Slow Food.
[21.11.2015] Haben Sie uns lieb bei Facebook: fb.me/fedorbleibt

Die Geschichte

Die Eisenwarenhandlung "Eisen-Gross" besteht seit 111 Jahren in der Leipziger Josephstraße, hat Weltkriege, DDR und Wende überlebt. Jetzt wollen die Inhaber aus Altersgründen schließen.

Gegründet 1904

1904 von dem Kaufmann Fedor Gross gegründet, belieferte sie Fabriken, verkaufte aber auch Haushaltswaren wie Geldkassetten, Bügeleisen, Waagen, Fleischwölfe, Kartoffelreiben, Walzen und Spielzeug

Kriege und Krisen

Im ersten Weltkrieg führte der Staat "Eisenscheine" ein, die man beim Kauf von Werkzeug oder Material vorlegen musste. Am Ende des zweiten Weltkrieges kamen Bleche ins Sortiment und die Firma begann, Ofenrohre zu fertigen

Sozialismus

Fedor Gross gehörte zu den vier Privatfirmen in der DDR, die selbst im Werkzeugkombinat Schmalkalden einkaufen durften. Die Franks erzählen heute noch stolz, dass man auch in der Planwirtschaft bei ihnen alles bekam.

Wende

Nach der Wende boomte die Bauwirtschaft und Supermärkte gab es nicht – also boomte auch die Eisenwarenhandlung noch einmal. Man beschäftige sieben Angestellte und belieferte Handweker und Baustellen in der ganzen Stadt.

Der Plan

Wir wollen, dass der Laden erhalten bleibt. Wir wollen verhindern, dass Einzelhandel nur noch in großen Super- und Baumärkten stattfindet. Wir haben kein Interesse daran, dass Eisen-Gross durch einen Bio-Eisladen oder ein Mutter-Kind-Café ersetzt wird (auch wenn wir beides gern in der Nähe haben). Wir wollen für drei oder mehr Menschen eine sozialversicherte und selbst bestimmte Einkommensquelle schaffen, bei der ihnen Lebenszeit genug bleibt für Spaß und Politik in Lindenau. Wir wollen betriebswirtschaftlich erfolgreich sein, ohne Profit maximieren zu müssen, wollen dies als Konzept nach außen tragen und zur Nachahmung und Weiterentwicklung anregen.

Wir übernehmen Eisen-Gross.

Das Kollektiv

Wir wollen das Projekt und das Geschäft als Gleiche führen. Ob wir dafür gleichberechtigt sein und also konsequent demokratische Strukturen wollen, wissen wir noch nicht. Wir sind Praktiker, Bildhauer, Theatermacher, Handwerker, Tüftler und Theoretiker. Wir mögen Schrauben.
Uwe

Uwe

Mag Kaffeemühlen

Krischan

Christian

Mag keine Klone

Joe

Johannes

Mag Katzen

Vince

Vincent

Mag Stahlrahmen

Katja F.

Katja

Mag Lehm

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Wir brauchen Freundschaft und Privatkredite.

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